I am so lucky to have something that makes saying goodbye so hard 🇳🇦 🛫 🇩🇪

So nun kommt es zu meinem letzten Blogeintrag über mein Jahr in Namibia. Ich sitze hier in Deutschland in meinem Zimmer, ca. 1 Monat nach meiner Ankunft.. Wenn ich so darüber nachdenke ist es echt verrückt, dass ich jetzt hier sitze und über meinen Abschied von Namibia berichte.. Es fühlt sich so an als würde ich aus einer anderen Welt berichten,weil es momentan so unwirklich ist, dass ich nicht mehr meine gewohnten Wege mit dem Fahrrad in Swakopmund entlang fahren werde, Leute auf den Straßen tanzen sehen werde sobald „Omunye“ oder „Skeleton Move“ läuft, ich nicht mehr alles in Euro umrechnen muss oder ca. 70 cent für eine Taxifahrt zahlen werde, kein Kapana und keine Vetcakes mehr essen werde, meine Trainings- und Schulkids, Kollegen und Freunde lange nicht mehr sehen werde oder einfach nie mehr mit Nick, Daniel und Paula zusammen wohnen werde. Momentan fühlt es sich wie lange Ferien an, manchmal denke ich, dass wir bald zurückfliegen und weiter unseren geregelten Alltag in Namibia fortsetzen werden, den wir so geliebt haben… Ich habe diesen Blogeintrag lange vor mir hergeschoben, da ich einfach keine Lust hatte, Namibia offiziell und schriftlich abzuschließen und den ganzen Abschied nochmal Revue passieren zu lassen.. Ende der Woche müssen wir aber unseren Abschlussbericht für den ASC und das BMZ einreichen, sodass ich diesen Blogeintrag doch noch gerne vorher fertigstelle, damit ich diesen als Inspiration für den Bericht nehmen kann.

In dem Blogeintrag „Time flies“ habe ich Ende Juli aufgehört, sodass ich jetzt am 1. August anknüpfen werde. Die letzten Tage bis zu unserem Abflug (15.08.) vergingen wie im Flug.. ehrlich gesagt waren die letzten Tage total stressig, da man einerseits die Zeit noch genießen wollte, andererseits aber noch mit der Organisation von Abschiedsgeschenken oder Fertigstellung von Projekten beschäftigt war und wir in den letzten Tagen auch noch unsere Nachfolger einweisen mussten.

Ab August war wieder Exams-Zeit. Das heißt, dass wir nur mit der lower Primary rausgegangen sind und mit den Klassen, die vor der Pause PE hatten. Die letzten Tage haben Nick und ich eigentlich nur noch Wunschspiele mit den Kindern gespielt und hatten ganz oft unsere Kamera dabei, um erstens noch so viele Momente wie möglich festzuhalten und zweitens mit jeder Klasse und dem Support-Staff-Team noch Fotos machen wollten.

 

 

Am Mittwoch den 1.08. hatten wir dann auch endlich unser FGPS-Worldcup FINALE!!! 🎊⚽️ In unserer Freistunde haben Nick und ich die Pokale, Süßigkeiten und Medaillen vorbereitet und nach der Schule ging es dann los. Wir hatten für das Finale extra das Mondesa Stadium gebucht, wo ich immer meine Kids trainiere, um dem Ganzen etwas mehr Bedeutung zu verleihen. Alle Kids sind nach der Schule zum Stadium, die finalen Teams hatten sich Trickots von unseren Schulteams besorgt und gegen 14:00 ging es mit dem Finale der Girls los. Es spielten Ms. Thourus Klasse, 6B, und Mr. Davids Klasse, 7A, gegeneinander. Es war ein spannendes Spiel mit unerwarteten Torschüssen und viel Jubel am Spielfeldrand und am Ende hat 7A/Nigeria gewonnen.

 

 

Nach kurzem Siegesjubel ging es dann mit dem Boys Finale weiter. Diesmal spielten die Klasse von Ms. Shilongo, 6A, gegen die Jungs von 6B – starke Leistung, Ms. Thourus Klasse ist mit beiden Teams – Jungs und Mädchen – ins Finale gekommen. Das Spiel hat auch total Spaß gemacht zugucken, Elias war ein mega guter Torwart von 6B und 6B/Columbia hat dann auch das Finale gewonnen – unter Mr. Matthews Hupen (er saß im Schulbus) und lautem Jubel wurden die Siegerteams dann nochmal richtig gefeiert.

 

 

Für die Medal Ceremony war es uns dann aber zu spät, sodass wir diese auf den morgigen Tag in der Schule verschoben. Abends sind Paula und ich dann noch zu einem Mädelsabend bei unserer Freundin Beatrice gefahren und haben dort mit Sarah, Paulas Nägel schön gemacht, da diese noch eine besondere Veranstaltung vom Dome vor sich hatte am nächsten Tag. Die letzten Tage waren vorallem auch durch Schlafentzug geprägt, da wir so viel in den Tag kriegen wollten, wie möglich..

 

 

Am nächsten Tag gab es dann wie versprochen die Medal Ceremony, wo Nick und ich den beiden Siegerteams jeweils Medaillen, Süßigkeiten und einen Pokal überreicht haben. Der 2. Platz hat jeweils eine kleine Süßigkeit bekommen. Alle haben sich total gefreut und alle anderen Kids, die zugeschaut haben, wollten natürlich auch etwas haben. Ich war froh, dass wir den Worldcup dann hinter uns hatten, da die letzten Spielen natürlich mit immer mehr Aufwand verbunden waren und somit dann eine Sache schon erledigt war.

 

 

Wir hatten nämlich noch viele Sachen vor uns.. Nick, Paula und ich waren abends oft mit Abschiedsgeschenken beschäftigt, bei Nick und mir stand noch die Multi-Goals-Aktion und die Rutschenreperatur auf dem Plan und Training hatten wir natürlich auch noch wie gewohnt.

 

 

Zudem gab es an unserer Schule noch total viele Aktionen in den letzten Tagen, die auch etwas Vorbereitung erforderten. Wie z.B. am 3.08. wo es das Motto „Role Swap/Rollentausch“ an unserer Schule gab. Alle Lehrer mussten in Schuluniform kommen und die Kinder durften sich wie Lehrer verkleiden. Tage davor hatte ich mir schon mein Outfit zusammen geliehen, meistens von Grade 7-Schülern, sodass ich am Morgen des 3.08. wirklich so aussah wie eine FGPS-Schülerin. Nick hat das Motto etwas anders verkörpert und hat sich an diesem einmal wie ein normaler Lehrer gekleidet. Da wir meistens mit Sportsachen rumlaufen, ist er dann doch ganz schön aufgefallen mit seinen schicken Schuhen, enger Hose und einem Hemd. Da ich einen Rock anhatte, sind wir an diesem Morgen ausnahmsweise mal mit dem Taxi zur Schule gefahren. Da unser Taxifahrer de gleiche wie von Mr. David ist, hatte dieser uns schon erzählt wie witzig Mr. David heute aussah. Aber als wir dann auf den Schulhof kamen, war es echt eine total witzige Atmosphäre, welche mich ein bisschen an die Mottowoche während meiner Abizeit in Deutschland erinnert hat. Alle Kinder kamen lachend auf uns zu, zwei hatten sich unsere ASC-Jacken ausgeliehen und verkörperten uns und es war nur gute Stimmung. Im Lehrerzimmer war es auch total witzig alle Lehrer in Uniform zu sehen 😀 Der Tag hat mega viel Spaß gemacht, es war eigentlich kein Unterricht und der Tag bestand nur aus Fotos machen und Spaß haben 😀

(Ich warne schon mal vor, jetzt kommen seeeeehr viele Fotos :D)

 

 

Da es Freitag war, haben die Lehrer im Anschluss noch gegrillt und so wurde ein super Tag schön beendet. Nach dem Essen, haben Nick und ich Fotos im Town ausgedruckt, für das Abschiedsgeschenk für den Principal und jeder hatte natürlich noch ein paar Leute, denen er etwas Besonderes schenken wollte. Abends kamen dann noch Lenni, Lasse und Helena vorbei, die auch nochmal ein letztes Mal die Vorzüge von Swakop genießen wollten.

 

 

Am Samstag habe ich viele Erledigungen gemacht, bezüglich der Abschiedsgeschenke und war mit Freunden unterwegs, unter anderem in der Mall. In der Mall habe ich total viele Schulkids von uns getroffen, und es war so ein ähnliches Gefühl, wie vor meinem Geburtstag. Alle wussten, dass bald unser Abschied ist, aber keiner wusste wann genau. Das heißt immer wenn ich ein Kind, sei es in der Mall oder einfach wenn ich draußen war gesehen habe, haben sie mich immer direkt umarmt und gefragt „I‘m gonna miss you soo much, when are you leaving again?“ . Sie sind lieber nochmal auf Nummer sicher gegangen, bevor sie mich vielleicht nicht nochmal sehen. Trotz meiner Abschiedsvorbereitungen habe ich nicht viele Gedanken an den tatsächlichen Abschied verschwendet, da ich es einfach nicht wahr haben wollte. Ich war so glücklich in Namibia, hatte ein richtiges Leben mit Freunden und einer Arbeit die mir Spaß macht, dass ich gar nicht daran denken wollte wie wenig Zeit mir noch blieb.

 

 

Am Sonntag war ich die meiste Zeit mit Roger und Mikael unterwegs, wir waren Kapana essen und haben einen Haarsalon für mich gesucht.. im Endeffekt musste ich dann noch so 2 Stunden warten und habe diese Wartezeit bei Jadiel verbracht mit seinen neuen Puppys !!!!!😍 (Ich habe echt noch nie so viele Hundebabys wie in Namibia gesehen)

 

 

Unsere letzte richtige Woche in Swakopmund haben wir dann montags (6.08.) mit einer Fotosession mit jeder Klasse genutzt, da Nick und ich jeder Klasse, ein Klassenfoto mit uns drauf zum Abschied schenken wollten und es auch für uns schön ist diese Fotos zu haben.

 

 

Meine Trainingsgirls (Magano, Christy, Maria, Mariana und Pretty) haben mir an diesem Tag auch meinen ersten Abschiedsbrief gegeben, welcher mich dann zum ersten Mal zum Weinen gebracht hat. Aber ich wollte noch gar nicht weinen.. weil ich eigentlich noch gar nicht in der traurigen Abschiedsstimmung war. Naja es war aber schnell vorbei und nachher beim Training haben wir viele witzige Spiele gespielt und einfach die Zeit miteinander genossen. Nach dem Mondesa-Training, war ich noch ein letztes mal beim Highjump-Training und habe nochmal mein letztes Training mit den üblichen Leuten (Li-Shane, Viza, Chrislene, Meagan, Carla und Coach Hennie) genossen. Am Ende habe ich meinem Coach auch noch einen kleinen Bilderrahmen gegeben und Shane ein Foto von uns und meine Kontaktdetails.. da ich wusste, dass ich es die anderen Male nicht mehr zum Training schaffen würde. Es war aber trotzdem komisch Tschüss zu sagen, obwohl ich noch ganze 9 Tage da sein würde.. Viza und Chrislene, meine engsten Freunde von dieser Gruppe, würde ich aber noch sehen, da haben wir uns den Abschied an diesem Abend gespart 😀 Auch Zaina mussten Paula und ich am nächsten Tag beim Swakop Striders Training schon verabschieden, da sie nach Angola für einen Wettkampf ging und nicht vor unserem Abflug wiederkommen würde.

 

 

Am Mittwoch den 8.08. war dann auch schon mein letztes Training mit meinen Mondesakids. Wir hatten zwar nochmal am Montag Training , aber da wollte ich meiner Nachfolgerin Joana alles zeigen. So kam es dann dazu, dass ich nachmittags mit einer Riesensporttasche zum Training kam, es waren fast alle Kinder da und alle haben mich am Eingang abgeholt. Ich hatte auch meine Musikbox dabei und dann haben wir am Anfang erstmal ein bisschen getanzt, nochmal den ChaChaSlide zusammen getanzt und viele kleine Dancebattles gehabt. Dann habe ich sie sich hinsetzen lassen, eine Minirede gehalten, wie sehr mir das Training mit ihnen Spaß gemacht hat und dass ich noch eine Kleinigkeit für jeden habe. Alle mussten ihre Augen schließen und diese zulassen, bis jeder sein kleines Geschenk auf dem Schoß hatte. Ich hatte für jedes Kind eine kleine Tüte vorbereitet mit 1-3 Sachspenden, die ich aus Deutschland mitgebracht hatte – hier nochmal ein riesen DANKESCHÖN an alle, die Sportklamotten gespendet haben! Die Kinder haben sich riesig darüber gefreut!! Viele Jungs haben ein Fußballtrickot bekommen, Magano und Donata haben sich sehr über ihre Spikes gefreut und jeder hatte im Endeffekt irgendwas was ihm/ihr richtig gefiel. Außerdem hatte ich für jeden noch ein Armband mit einer Muschel, von unseren vielen Strandbesuchen, gebastelt und einen Abschiedsbrief mit meinen Kontaktinformationen und einem Foto von uns zusammen mit reingelegt. Darüber haben sich die Kinder echt gefreut, und ich habe viele „Thank you Maria“s und Umarmungen bekommen 🙂 Die restliche Zeit wurde mit Fotos machen, auf meinem Tshirt unterschreiben und meine mitgebrachten Süßigkeiten zu essen, verbracht. Da ich alle ja noch entweder in der Schule oder am Montag sehen sollte, war es auch kein trauriges Abschiedstraining, sondern eigentlich richtig schön. Ich habe mich gefreut, dass ich wirklich an jeden gedacht hatte, alle Sachspenden mehr oder weniger passten und gemocht wurden und ich so eine schöne Gruppe aufgebaut habe.

 

 

Abends hatte Ulla, Paula und mich, zum Essen eingeladen und wir haben nochmal das Jahr ein bisschen Revue passieren lassen, über unsere Erfahrungen und Erlebnisse gesprochen und kleine Abschiedsgeschenke ausgetauscht 🙂 Es sollte aber auch nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir Ulla sahen, also nochmal Glück gehabt – keine Tränen an diesem Tag vergossen! 😀 Unseren Abend haben Paula und ich Zuhause weiter mit dem Fertigstellen von Abschiedsgeschenken ausklingen lassen. Was mich sehr gefreut hat war auch, dass mir einige Eltern meiner Kids nochmal eine SMS geschrieben haben und sich für meine Arbeit mit ihren Kindern bedankt haben 🙂

 

 

Am nächsten Tag habe ich Vaino, Aron, Albertina und Maria noch ihre Sachen in der Schule gegeben, da sie gestern nicht zum Training kommen konnten. In der Pause waren Nick und ich jetzt immer draußen auf dem Schulhof und haben nochmal jede Minute mit den Kids genossen. Da wir fertig waren mit unseren Noten, und Exams geschrieben wurden, haben wir nach der Pause noch Matsi bei sich Zuhause überrascht und ihm unser Abschiedsgeschenk gegeben, eine neue Pfeife und ein FGPS-Worldcup-Schiedsrichter-Shirt was wir extra bedrucken haben lassen 😀 Er hat sich sehr darüber gefreut.

 

 

Nach der Schule war dann auch schon unser letztes Swakop Striders-Training gekommen 😦 Wir haben normal trainiert und danach alle auf Paulas Namibia-Fahne und auf meinem T-shirt unterschreiben lassen. Danach waren wir noch mit Viza, Lionel, Reece, Yannis, Gino und Ashton bei „Bit‘s N‘ Pizza“ Pizza essen. Wir haben 4 große Pizzen bestellt und sie uns geteilt.

 

 

Wir haben viel geredet, und nach und nach sind alle gegangen, haben sich nochmal bedankt und dann verabschiedet.. von Ashton haben Paula und ich noch Schokolade bekommen und dann waren Paula und ich alleine.. wir haben ein Eis vom Haus spendiert bekommen, da es unser letztes Mal bei Bits ‘N Pizza war war.. Der Moment war total komisch.. nach all dem Trubel saßen Paula und ich nebeneinander, haben das Eis gelöffelt und waren dann auf einmal schon echt traurig und haben ein bisschen geweint.. dadurch war es dann aber irgendwie eine komische Situation und wir haben gelacht und sind dann zusammen nach Hause. Lionel kam dann doch nochmal schnell vorbei, ich habe ihm sein Abschiedsgeschenk gegeben – ein Nike-T-Shirt – und dann haben wir uns nochmal endgültig verabschiedet. Dann kam Roger nochmal kurz bei uns vorbei und hat mir ein Armband zum Abschied vorbei gebracht. Es war so komisch unseren Freunden Tschüss zusagen, ohne selber schon irgendwie weg zu sein. Abends haben Nick und ich dann noch unsere Abschiedsgeschenke für die Schule fertig gemacht und dann konnte ich endlich schlafen. 💤💤💤

Irgendwie ging dann doch alles ziemlich schnell.. jeden Tag war irgendein Abschied oder irgendetwas woran man denken musste oder was man noch erledigen musste.

Aber am Freitag sollte dann erstmal noch unsere offizielle Abschiedsfeier von den Lehrern sein. Morgens sind Nick und ich durch die Klassen gegangen und haben schon ein paar der ausgedruckten Klassenfotos an die Klassen gegeben. Als wir dann bei den Grade 3s waren, haben sich auf einmal die 3 Klassenlehrerinnen versammelt und die Klassensprecher aller Grade 3s kamen in die 3. Klasse wo wir gerade waren. Dann haben alle Klassensprecher uns ein kleines Geschenk überreicht und eine kleine Abschiedsrede gehalten, die mich total emotional ergriffen hat. Nick hat sich dann für uns beide bedankt, weil ich vor lauter Weinen nicht mehr klar kam 🙈🙉

In dem Moment habe ich erst so richtig realisiert.. okay jetzt wird‘s ernst.. und das ist unser Abschied! Den restlichen Vormittag haben Nick und ich damit verbracht, Nicks Zertifikate an seine German Class Kids auszuteilen, bei der Essensvorbereitung für die Abschiedsfeier zu helfen und mit Mr. Matthews Besorgungen im Town gemacht.

 

 

Als wir um 14:00 wiederkamen, waren alle schon am Essen. Nach dem Essen fing es dann an, es war nicht nur unsere Abschiedsfeier, sondern auch Aussie Maria‘s, welche nach 30 Jahren an der Festus !Gonteb Primary School in Rente ging. Das war eigentlich ganz gut, da dann nicht die ganze Aufmerksamkeit auf uns gerichtet war und nicht alles um uns ging. Bei der Abschiedsfeier wurden abwechselnd Reden gehalten, für uns und für Aussie Maria. Sie haben sich bei uns bedankt und viele schöne Erinnerungen mit uns/von uns geteilt. Dann haben wir ein „Certificate of Appreciation“/Zertifikat der Anerkennung unserer Arbeit bekommen.. während der ganzen Feier sind bei uns schon ein paar Tränen geflossen. Zusätzlich hat Nick noch ein traditionelles Hemd und ich ein dazu passendes, maßgeschneidertes Kleid bekommen, worüber wir uns sehr gefreut haben. Da alle wollten, dass wir es direkt anziehen, haben wir die Chance ergriffen und unsere Überraschung geholt.. Nick und ich hatten nämlich länger überlegt, was ein gutes Abschiedsgeschenk wäre. Und da wir in unserer Garage viele Kisten mit schwarzen großen T-Shirts hatten, haben wir diese schon vor einem Monat, vorne mit „Warmkat“ (Insider seit der Hochzeit im Norden, September 2017) und hinten mit der Namibia-Flagge und „FGPS-Fam 17/18“ besticken lassen. Nick und ich hatten extra unser T-Shirt an diesem Tag drunter gezogen und haben dann auf 3 unsere Jacken aufgemacht und allen das T-Shirt gezeigt.. als dann alle verstanden haben, dass jeder von den 48 Staffmembers eins kriegen wird sind alle komplett ausgerastet, haben rumgeschrien, sich die T-Shirts über den Kopf gezogen, getanzt und eine hat sogar vor Freude geweint. Klar war dieses Abschiedsgeschenk schon etwas aufwändiger, aber diese Reaktionen waren es wirklich wert und es ist halt auch etwas für die Ewigkeit. Alle waren komplett von den Socken und total gut drauf auf einmal. Dann haben Nick und ich uns von unserer Seite für das schöne Jahr bedankt, für die Herzlichkeit mit der wir von Anfang an aufgenommen wurden und das wir glücklich und stolz sind Teil einer so großen Familie zu sein. Dann haben wir dem Principal noch eine von uns gestaltete Leinwand überreicht, mit Fotos von unserer Zeit an der FGPS.

 

 

Danach haben wir erstmal alle ein Gruppenfoto mit unseren „FGPS-Fam“-Shirts gemacht und viele haben noch Einzelfotos mit Nick und mir gemacht. Natürlich haben wir auch noch unsere neue, traditionelle Kleidung angezogen und auch dann nochmal viele Fotos gemacht. Im Anschluss habe ich von Mr. David noch seine FGPS-Tracksuitjacke bekommen, worüber ich mich sooooo gefreut habe und die ich hier in Deutschland stolz trage! 😍 Zum Schluss haben wir noch allen das fertige ChaChaSlide-Video gezeigt und das war ein schöner Abschied dieses Events. Wir haben noch ein bisschen aufgeräumt und dann hat uns Mr. Matthews mit all unseren Geschenken kurz nach Hause gefahren. Dort haben wir kurz Paula getroffen die auch ihren Abschied an ihrer Schule hatte, und haben Daniel mit uns genommen. Wir sind erstmal zu einer Lehrerin von uns gefahren und haben dort ordentlich gefeiert und haben den Abend dann noch bei verschiedenen anderen Lehrern Zuhause und anschließend im Club ausklingen lassen.

 

 

Am nächsten Tag kamen auch schon unsere Nachfolger Joana, Justus und Paul an. Anders als bei unserer Ankunft haben sie einen Overlap mit uns, das heißt sie werden von uns eingeführt.

Sie waren dann erstmal mit Paula einkaufen und Justus ist abends mit Daniel und Nick zu einem SFC-Abschiedspokerabend gekommen. Paula und ich waren abends bei Chrislene‘s Familie eingeladen. Wir haben total lecker gegessen, einen Film geguckt und nochmal Zeit zusammen genossen.

Sonntag Morgen wollte Paula nochmal in die Kirche gehen und hat die neuen Freiwilligen gleich mitgenommen. Dieser Tag war für mich eine kleine Abschiedstour durch Mondesa. Zuerst war Mario, ein 7. Klässler bei uns Zuhause, mit dem ich dann nochmal zum Craft Market gegangen bin, wo ich allen Tschüss gesagt habe und mir noch ein paar Andenken gekauft habe. Dann hat Roger mich abgeholt und wir sind nach Mondesa gefahren. Ich hatte für meine Freunde entweder ein Foto & meine Kontaktinformationen ausgedruckt, oder sogar Bilderrahmen und eine Kleinigkeit dazu besorgt. Somit habe ich mich an diesem Tag von Kurk, Zidanes Familie, Luciano und Tino, Suama, Camilla, Tuhafeni, Jadiel und seiner Familie (Rose, CJ, Jodie, Jade, Oma, Jane, Colin und allen Onkels/Tanten) verabschiedet. Und so endete mein letzter Sonntag in Swakop.. müde und kaputt, mit noch nicht gepackten Taschen ging es dann wieder spät ins Bett.

 

 

Montag sind wir dann früh aufgestanden. Paula hat Paul mit zu ihrer Schule genommen und unsere Schule hatte für uns eine letzte Abschieds-Assembly vorbereitet, sodass wir Joana und Justus erst später geholt haben. Das normale Assembly-Ritual mit den singenden Kindern ging los und Nick und ich standen nur am Rand.. es war ein total komisches Gefühl, weil ich mich noch genau an unsere erste Assembly erinnern konnte, wo wir allen vorgestellt wurden und ich total beeindruckt von allem war. Nun da es unsere letzte Assembly sein sollte war das schon ein mulmiges Gefühl.. Nick und ich mussten uns ziemlich darauf konzentrieren nicht schon gleich am Anfang loszuheulen. Dann wurden wir vom Principal nach vorne gerufen, 3 Schülerinnen haben für uns ein Abschiedslied gesungen, eine kleine Rede wurde von Jennifer einer Prefect gehalten und Nick und ich mussten auch eine kleine Rede halten. Das ganze war schon ziemlich emotional und als Nick und ich angefangen haben zu weinen, haben auch die ersten Kids in den ersten Reihen angefangen zu weinen.. Dann haben wir das letzte Mal die Namibia und Afrika-Hymne gesungen und Mr. D hat sogar die Deutschland-Hymne gespielt (die Nick und ich natürlich (!) perfekt mitsingen konnten..). Dann haben alle Kinder uns gewunken und dann kamen ziemlich viele Kinder einzeln nochmal zu uns, haben geweint und sich von uns verabschiedet. Für mich war das so der schlimmste Tag, weil es wirklich heftig war, welche Emotionen einen selber überkamen und auch die Kinder so traurig zu sehen. Aber natürlich ist es im Endeffekt auch ein gutes Zeichen, weil es mir gezeigt hat, wie wichtig wir für manche Kinder waren und dass es ihnen schon etwas bedeutet, dass wir gehen oder da waren. Der Vormittag bestand dann eigentlich aus vielen kleinen Abschieden und vielen Tränen auf dem FGPS-Gelände. Wir haben viele Abschiedsbriefe und kleine Abschiedsgeschenke von den Kindern bekommen, worüber wir uns total gefreut haben. Wir haben ein paar Fotos und so viele Zettel mit unseren Kontaktinformationen augeteilt, wie wir hatten.

 

 

Gegen 11:00 sind wir mit Mr. Matthews zu uns nach Hause, um Joana und Justus abzuholen. Joana und Nick sind mit dem Fahrrad gefahren, damit einer von den beiden die Fahrradstrecke kennt und Justus und ich sind mit Mr. Matthews im Schulbus zur Schule. Wir haben ihnen dann das ganze Schulgelände gezeigt, ein paar Kinder haben schon aus ihren Klassen geguckt und „There are the new PE-teachers“ gerufen.. Ich war einerseits froh, dass die Kinder sich auch auf die Neuen gefreut haben, weil ich ihnen natürlich eine genauso schöne Zeit an der FGPS wünsche, wie wir sie hatten. Aber es war trotzdem ein komisches Gefühl meinen eigenen Abschied zu verarbeiten und gleichzeitig unsere Nachfolger einzuweisen. Wir haben ihnen natürlich auch den besten Vetcake-Stand in der Nähe der Schule gezeigt, das Außensportfeld mit unseren Fußballtoren und sogar Frans war gerade damit beschäftigt, die Netballstangen für die Multi-Goals-Konstruktion auf unserem Schulfeld abzuholen.

 

 

Beim Principal im Büro wurden die beiden offiziell Willkommen geheißen und ein bisschen eingewiesen. Danach waren sie mit Nick Kapana essen. Während wir im Büro waren haben noch total viele Kinder auf uns gewartet und wir haben nochmal viele Bilder gemacht, Briefe bekommen und ich wurde sogar von einer ehemaligen FGPS- Schülerin (Kapepwa) überrascht, die ich auch beim Girls-Soccer Team, Dream Team, trainiert habe. Dann auf meinem Nach Hause Weg bin ich doch nochmal schnell bei Jadiel vorbei und habe mich nochmal verabschiedet und bin dann zu Khadicha, ihrem Baby und Gerions Mutter Elli. Ich habe 2 wunderschöne Muschelketten bekommen und ihnen auch meine Abschiedsgeschenke gegeben.

 

 

Dann bin ich nach Hause und bin anschließend zusammen mit Joana zu meinem Mondes Training. Es waren total viele Kids da, ich habe erstmal Joana als neuen Coach vorgestellt und dann habe ich ihr unser Aufwärmprogramm gezeigt und anschließend haben wir Brennball gespielt. Zum Schluss durften die Jungs nochmal Fußball spielen und die Mädchen Netball. Die meiste Zeit saßen die Mädels aber bei Joana und mir und haben Fragen gestellt und mit uns Musik gehört. Am Ende hat Joana noch ein letztes Gruppenbild von mir und meiner Gruppe gemacht und das war dann auch schon mein letztes Training.

 

 

Joana ist dann nach Hause gefahren und ich bin noch einmal zu Viza der am Stadion im Town war und habe ihm Tschüss gesagt. 👋🏽 Irgendwie war es nicht so schlimm mich von meinen Freunden zu verabschieden, weil ich irgendwie wusste, dass wir noch viel Kontakt auf Whatsapp usw. haben werden und ich sie irgendwann wiedersehen werde. Mit meinen Schulkids Kontakt zu halten ist natürlich etwas schwieriger, obwohl mir schon einige bei Whatsapp oder Facebook geschrieben haben und sich über Joana bei mir gemeldet haben. 😍

 

 

Abends wurden wir alle, Daniel, Paula, Nick, Joana, Justus, Paul und ich, von Ulla abgeholt und wir haben bei ihr zusammen ein letztes Mal gebraait. Außerdem haben wir im Namen aller Namibia-Freiwilligen 17/18 eine Leinwand an sie überreicht und uns nochmal für alles bedankt – mit Ulla hatten wir wirklich immer, egal welche Uhrzeit, einen Ansprechpartner!

Um 22Uhr haben wir uns dann verabschiedet und dann hieß es packen, packen, packen… Ich musste alle Sachen von meinem neuen Zuhause von einem Jahr in meine 2 Koffer kriegen.. mit Paulas Gesellschaft, Enos letztem Besuch zwischendurch und Rogers Hilfe war ich dann um 2:00 nachts endlich fertig…… 😴💤

 

 

Dienstag Morgen sind Nick und ich dann noch ein letztes Mal unseren Schulweg gefahren: über die Gleise, durchs Industriegebiet, an Gerions und Lahjas Kapanaständen vorbei, nach der Tankstelle links und vor der Kirche nochmal links zur Festus !Gonteb Primary School, unserem Arbeitsplatz für 1 Jahr. Wir haben den letzten verbliebenen Klassen das Klassenfoto gegeben, in jeder Klasse Tschüss gesagt und uns von allen verabschiedet. In der Pause haben sich nochmal viele Schüler bei uns verabschiedet und auch Gerion ist vorbei gekommen und hat sich von uns verabschiedet. ❤️ Und dann hieß es auch schon „GOODBYE FESTUS !GONTEB PRIMARY SCHOOL“ ❤️❤️❤️

Es war irgendwie schön, dass Nick und ich zusammen waren, weil wir dann zusammen gegangen sind und es die ganze Situation irgendwie leichter gemacht hat.

 

 

Auf dem Nach Hause Weg haben wir uns dann noch bei allen möglichen Bekannten verabschiedet und ich habe von Lahja noch einmal Kapana umsonst bekommen. Ich habe noch ein letztes Mal Blessing, Khadicha, Elli und Suama Tschüss gesagt und bin dann schnell nach Hause gefahren, wo ich noch einen letzten Blick auf meine geliebte Wüste geworfen habe und dann im Last-Minute-Packwahn beschäftigt war.

 

 

Um 14Uhr war dann Paulas und mein Zimmer leer – das Zimmer, wo wir 1 Jahr lang zusammen gewohnt haben und in dem ich immer einen zum reden hatte. Die Nachfreiwilligen haben sich schon gefreut ihre neuen Zimmer zu beziehen, nicht mehr aus dem Koffer leben zu müssen und wir haben uns auf eine entspannte Fahrt nach Windhoek gefreut. So komisch es auch klingt, nach all den letzten übermüdeten Tagen mit Abschieds- und Packstress habe ich mich einfach nur gefreut 4 Stunden nichts machen zu müssen und etwas entspannen zu können. Wir haben noch ein letztes Gruppenbild mit unseren Nachfreiwilligen gemacht und dann kam auch schon Carlo‘s Shuttle, in dem Jojo schon saß. Der Shuttle ist dann nochmal eine echt große Runde durch Swakop und Mondesa gedreht, um alle Fahrgäste abzuholen, sodass ich nochmal eine gute Möglichkeit hatte alle bekannten Straßenecken und Orte in meinem Kopf abzuspeichern. Dann haben wir Swakop verlassen und waren auf dem Weg nach Windhoek. Auf der Fahrt habe ich viele Abschiedssms beantwortet und mich ein wenig entspannt.

 

 

Um 19:00 waren wir dann in unserem Hostel, wo wir die meisten anderen von uns getroffen haben. Relativ bald bin ich dann mit Luca, Nick, Daniel, Sarah, Tobi, Paula, Jeanine und Jojo zu Joe‘s Beerhouse essen gegangen. Sozusagen – it all ends where it starts – wir waren nämlich bei unserer Ankunft dort auch mit der ganzen Gruppe essen. Dann sind wir noch zu den anderen (Helena, Louisa, Brandon, Marie, Julia, Lasse, Lenni, Kilian und den neuen Windhoek-Freiwilligen) ins Chopsies und danach ins Warehouse feiern gegangen, da wir in Louisas Geburtstag reingefeiert haben. Beim Warehouse habe ich mich auch noch mit Eager getroffen und ihm ein paar Sachen für die Whk-Boys, Reiny, Boy und so, gegeben. Um 3Uhr hieß es dann aber bye Eager, bye Warehouse und Gute Nacht Windhoek. 🌜

Nach 4 Stunden Schlaf hieß es dann, aufstehen, Frühstück und auf unseren Shuttle zum Flughafen warten. Die Abreise gestaltete sich als ziemlich chaotisch. Da wir 2 Fluggruppen waren, München und Frankfurt, wären unsere Abflugzeiten von Windhoek nach Johannesburg eigentlich unterschiedlich gewesen.. Last Minute haben die München-Leute aber noch gemerkt, dass sie mit in unserem Flieger nach Johannesburg fliegen. Am Flughafen gab es auch noch ein paar weitere Komplikationen mit unseren Tickets, aber im Endeffekt saßen wir alle pünktlich um 12:00 im richtigen Flieger. Am Flughafen hatten wir uns noch von Mathilda, Helena und Brandon verabschiedet. Mathilda, Freiwillige aus Walvis Bay, wird noch ein weiteres Jahr in Namibia ihren Freiwilligendienst machen. Ihr Fußballprojekt für Mädchen hat so gut geklappt in Walvis Bay, sodass sie nun auch in Marienthal versucht die Mädels für Fußball zu begeistern! 👏🏽👏🏽

Helena wurde erst 2 Wochen nach unserem Abflug letztes Jahr 18, sodass sie auch 2 Wochen nach uns geflogen ist.

Einen Moment den ich nie vergessen werde, ist der wo wir in Windhoek abgehoben sind. Ich habe so richtig realisiert, dass ich jetzt wieder nach Deutschland fliege und mein neues Zuhause erstmal für längere Zeit nicht mehr wiedersehen werde und vorallem nie wieder so wie ich es in diesem Jahr getan habe. In dem Moment wurden dann meine letzten Tränen wegen Namibia vergossen. In Johannesburg hatten wir einen längeren Aufenthalt und am 16.08.18 sind wir dann in Frankfurt (oder die anderen in München) gelandet. Meine Mama und Chiara haben mich am Flughafen abgeholt, dann ging es mit Zug und Taxi ab nach Hause und erstmal ein paar Stunden schlafen.

 

 

*** Noch ein kurzes Update zu meinem Blog „Spendenaufruf“ Ende Mai.

Die Bücherei ist mittlerweile mit Fußboden, Fenstern, einer Tür und ein paar Sachspenden (der Mondesa-Foundation) ausgestattet.

Auch den Auftrag der Multi-Goals-Konstruktion für Basketball und Netball haben wir bis zu unserem Abflug verfolgt und unsere Nachfolger und Mr. Matthews haben uns grafische Updates geschickt.

 

 

Zudem wird momentan sogar noch die kaputte Rutsche beim Spielplatz in unserem Auftrag repariert, ich werde ein Bild hinzufügen wenn alles fertig ist und Joana oder Justus mir ein Foto schicken 🙂

Und auch die Bücherei wird langsam…

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Einige Bücher haben sich schon zusammengefunden… 🙂

Mittlerweile, Ende September, bin ich schon über einen Monat wieder zurück in Deutschland. Am Anfang war es schon komisch wieder Zuhause zu sein.. Es war natürlich total schön meine Familie und all meine Freunde (die ich überrascht habe) wiederzusehen, aber ich habe Namibia schon sehr vermisst. Am Anfang hat es sich so angefühlt als wären es Ferien und in 4 Wochen würden wir alle wieder zurückfliegen und einfach weiter unsere Arbeit in Namibia machen.. Mittlerweile bin ich durch Uni-Einschreibungen und anderem Zukunftsstress aber wieder in der Realität angekommen. Ich denke mir momentan, dass Namibia ja nicht aus der Welt ist. Ich habe so viel Kontakt über Whatsapp und Facebook mit Kindern, Lehrern und Freunden und wenn ich genug Geld habe, werde ich definitiv innerhalb der nächsten 2 Jahre nochmal zurück nach Namibia gehen und alle besuchen.. Und man weiß ja nie, vielleicht zieht es mich arbeitstechnisch irgendwann mal nach Namibia.. genug Leute kenne ich dort jetzt auf jeden Fall schon mal. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Lesern hier auf meinem Blog bedanken, dass ihr mein aufregendes Jahr in Namibia verfolgt habt. Ich bin selber froh und stolz, dass ich es überhaupt durchgehalten habe, auch wenn es meistens nachträglich war, meinen Blog über das ganze Jahr so ausführlich zu schreiben.

Das Jahr war definitiv die beste Entscheidung für mich nach dem Abi und es war ein unglaubliches Jahr, in dem ich mich selbst weiterentwickelt habe, unglaublich viel gelernt habe im Sportbereich, aber auch über andere Menschen und Kulturen. Ich durfte so viele tolle Menschen kennenlernen und neue Freundschaften knüpfen, durfte Teil einer komplett anderen Gesellschaft werden, mit Kindern Sport machen und ein Jahr an einem wunderschönen Ort leben und ich bin einfach nur dankbar, dass ich eine große Familie und ein 2. Zuhause am anderen Ende der Welt gefunden habe. ❤️💛💚💙💜

Ein großes Dankeschön geht damit an meine Organisation den ASC Göttingen von 1846 e.V., all meine finanziellen Unterstützer, sowie Sachspender, meine Mama und meine Familie, das BMZ, Ulla Finkeldey, Mr. Abrahams und Mr. Matthews, alle in Namibia, die mich so toll aufgenommen haben und mir ein starkes Dazugehörigkeitsgefühl gegeben haben. Die zwei Personen die aber noch einen ganz besonderen Dank verdient haben sind mein Projektpartner Nick, mit dem ich wirklich den besten Teampartner an der Festus !Gonteb Primary School hatte, auf den ich mich immer verlassen konnte und der auch Zuhause sich immer wie ein Bruder verhalten hat. Und die 2. die nicht unerwähnt bleiben darf ist natürlich Paula, mit der ich nicht nur mein Zimmer 365 Tage streitfrei (!) geteilt habe, sondern auch die meisten Geheimnisse. ❤️💛💚💙💜

DANKE EUCH ALLEN FÜR DAS BESTE JAHR MEINES LEBENS !

Meine Namibia-Liebe wird niemals enden, dieser Blog aber schon 😀

Also macht‘s gut,

liebe Grüße

Maria 🙂

Ps: Wenn ihr die Projekte in Swakopmund weiterhin verfolgen wollt könnt ihr gerne auf den Blogs unserer Nachfreiwilligen, Joana und Paul (Justus hat keinen) nachschauen:

https://joanagehtweltwaerts.wordpress.com/

https://paulsnamibiablog.wordpress.com/

2 Kommentare zu „I am so lucky to have something that makes saying goodbye so hard 🇳🇦 🛫 🇩🇪

  1. Liebe Maria!
    Wie schaaaaaaade, dass der Blog jetzt zu Ende ist. Ich finde ihn ganz phantastisch und kann mir beim Lesen und Anschauen der Fotos alles, was Du erlebt hast, richtig gut vorstellen und mitfühlen. Danke, dass Du uns so nah an allem teilhaben lässt!
    Alles Liebe
    Deine Mama

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