MY MAY ❤️

Hallo Ihr Lieben,

sorry! Sorry! Sorry! bla bla immer wieder das gleiche.. mal wieder Ewigkeiten her seitdem ich etwas gepostet habe..

Natürlich beginne ich wie immer mit Flashbacks, weil ich es niemals schaffen werde etwas Aktuelles zu posten… 😀

Also erstmal 3 Monate zurück..

Anfang Mai habe ich endlich meine Mama und meine Patentante wiedergesehen! Meine zweiten und letzten Besucher hier in Namibia.

Montag 7.05. sollten sie in Windhoek landen, das Wochenende davor habe ich in Windhoek bei Reiny und seiner Familie verbracht & meiner Familie gesagt, dass ich “busy“ in Swakopmund wäre, um sie am Flughafen zu überraschen.

Die Überraschung ist auch total gelungen. Nachdem Reiny und ich uns schon um 5:30 auf den Weg gemacht haben, kamen wir rechtzeitig um 7:00 am Flughafen in Windhoek an & haben gewartet.. Beim warten habe ich überlegt, ob das Wiedersehen wohl emotional wird.. mir war gar nicht nach weinen zumute, aber als meine Mama dann in die Flughafenhalle kam, konnte mich nichts mehr zurückhalten & das Wiedersehen war ziemlich emotional und schön. Meine Mama, sowie meine Patentante haben 0 mit mir gerechnet und waren sehr glücklich mich so früh schon zu sehen.

 

Die nächsten Tage habe ich meine Familie erstmal nicht gesehen, da sie für 2 Wochen mit einer Reisegruppe Namibia bereisten.

In der Zeit habe ich mich wieder auf nach Swakopmund gemacht und dort mit Kilian (einem meiner Mitfreiwilligen aus Ongwediva) das Basketballkorbprojekt, welches Nick und ich an unserer Schule vorhaben, genauer geplant und uns mehrere Kostenvoranschläge gemacht.

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Kilian und ich in Swakop

Am 14.05. – 15.05. war meine Familie mit ihrer Reisegruppe in Swakopmund. In den 2 Tagen haben wir viel zusammen gemacht: wir haben viele Neuigkeiten ausgetauscht, ich habe ihnen Swakop gezeigt, wir haben bei uns zusammen mit Zidane gekocht und am 15.05. haben wir eine Katamaranfahrt in Walvis Bay gemacht – es war sehr kalt und windig, aber echt cool!

 

In der Woche darauf hatte es ausnahmsweise total viel geregnet, sodass alle Straßen, die hier meistens aus Sand bestehen, total schlammig waren..

Am 18.05. war die Rundreise meiner Familie durch Namibia vorbei und meine Mama und Patentante hatten noch eine ganze Woche in Swakopmund mit mir vor sich!!! 🙂

Am Wochenende habe ich ihnen unter anderem die Wüste hinter unserem Haus gezeigt, wo diesmal total viele Kamele waren.. zur Wüste könnte ich echt immer gehen und es würde nie langweilig werden – auch meiner Familie hat es dort sehr gut gefallen!

 

Montag 21.05. ging die Schule wieder los und somit auch Mamas und Karins erster Tag an der Festus !Gonteb Primary School, an der ich nun seit fast 10 Monaten PE unterrichte.

Dieser Montag startete wie immer mit der Assembly.. es wurden die nötigen Dinge besprochen und meine Familie wurde allen Schülern und Lehrern vorgestellt. Wie auch schon bei Opa und Nadine wurden sie mega lieb willkommen geheißen, viele Kinder haben sich im Laufe des Tages getraut „Hallo“ zu sagen und ich habe ihnen alles gezeigt, vielen vorgestellt und natürlich waren sie auch bei den PE‑Stunden dabei. Wie immer waren die Kinder total kamerageil, als die Kameras ausgepackt wurden, sodass es echt schwer war, sie zurück in die Klassen zu schicken.. Der Tag an der Schule wurde mit vielen Kindermarmungen beendet und danach sind wir zusammen bei Gerion Kapana essen gegangen. Leya hat, wie auch schon bei meinem Opa, versucht mich meiner Mutter abzukaufen, weil sie mich so gerne hierbehalten will 😀

 

Abends waren Nick, Paula und Daniel wieder da, welche alle im Urlaub waren über die Ferien.. unsere Wohnung war wieder richtig belebt und Nick und ich haben den ChaChaSlide-Tanz geübt, da wir diesen als neues PE-Thema den Kids beibringen wollen.

An den folgenden Tagen waren Mama und Karin vormittags meistens mit uns an der Schule oder haben Swakopmund weiter erkundet.

 

Da es die erste Woche nach den Ferien war, kam das Nachmittagstraining sehr langsam in den Gang.. sodass ich mittwochs meiner Mama leider kein Training in Mondesa zeigen konnte. Dafür habe ich ihr aber nochmal die Location genauer gezeigt: wir sind mit dem Taxi ins DRC (Democratic Resettlement Community) gefahren, wo viele unserer Schulkinder leben und wo ich im Anfang meines Jahres Soccer-Training mit den Dream-Team-Girls hatte. Das DRC ist echt nochmal ein krasser Unterschied zu Mondesa, viele Menschen leben in kleinen Hütten aus Metall/Holz oder Plastik.. manchmal wenn man in Swakopmund im Town ist kann man sich gar nicht vorstellen, dass es so ein Viertel in unmittelbarer Nähe überhaupt gibt. Ich glaube es war auch ziemlich beeindruckend und wichtig für meine Mama das auch mal mit eigenen Augen zu sehen. Vorallem war es glaube ich sehr gut, dass wir einfach mit dem Taxi gefahren sind und der Taxifahrer uns viele interessante Dinge erzählt hat, und nicht wie einige Touristen eine dämliche „Township-Tour mit dem Fahrrad“ gemacht haben. Der Taxifahrer hat uns dann beim MYO, einem auf spendenbasis operierendem Nachmittagsbetreuungs- und Bildungsprojekt in Mondesa, gedroppt. Dort arbeitet Jonna eine DRK-Freiwillige, die uns dann alles total nett gezeigt hat: ich war total beeindruckt, wieviele Kinder ich von unsere Schule kannte, die nach Schulschluss bei uns um 14:00 dann bis ca. 17:00 noch Nachmittagsklassen belegen und dort gefördert werden. Ich war mega froh mal dort gewesen zu sein, da es ein total schöner und liebevoll gestalteter Ort ist, an dem die Kids echt mega gut gefördert werde!!!

Danach waren wir noch kurz bei Zidanes Haus und ich habe meine Mama Zidanes Familie vorgestellt 🙂 Auf einmal war ich richtig in Rumführ-Laune, sodass ich Mama auch noch schnell das Stadion bei Vineta gezeigt habe, wo wir dann auch zufällig noch Chrislene, ihre Mutter und Rene und seine Familie nach dem Training getroffen haben und einige andere Leute auf dem Weg dorthin.

Am Donnerstag war dann auch schon ihr letzter Tag in Swakop.. natürlich waren sie nochmal mit an der Schule, haben sich an unserem Tanz mit den Kids amüsiert, letzte Bilder gemacht, Kontakte geknüpft und dann hieß es goodbye Festus !Gonteb Primary School 😦

 

Nachmittags haben wir noch zu 3. eine Desert Tour gemacht und eine 4-stündige (!) Führung durch die Mondlandschaft bekommen 😀

 

Abends waren wir dann bei Bits‘N‘Pizza essen und ich habe bei ihnen die letzte Nacht übernachtet. 🌜

Am nächsten Morgen (Africa Day – Public Holiday) mussten wir früh aufstehen und relativ zügig wurden sie dann auch schon von ihrem Shuttle abgeholt. Dann hieß es wieder Abschied nehmen, nachdem man sich so langsam wieder aneinander gewöhnt hatte.. Der Abschied war aber irgendwie gar nicht so schlimm wie ich erwartet hatte, lag vielleicht aber auch daran, dass das nächste Wiedersehen ja auch nicht mehr so lange hin ist… omg da waren es noch ca. 3 Monate bis ich wieder in Deutschland bin…. Aaaah.. da ich aber immer Flashbacks schreibe ist heute schon der 26.07. (!!!) es sind nicht mehr viele Wochen AAAAH!!!!! (Momentan kriege ich immer einen Schreck wenn ich auf den Kalender gucke und sehe wie wenig Zeit mir nur noch bleibt!!!) 😱

Abschließend noch ganz kurz: für mich war es wirklich wichtig, dass meine Mutter mich besucht, damit mein engstes Familienmitglied Zuhause in Deutschland wenigstens weiß, was ich hier genau mache und auch ein richtiges Bild vor Augen hat, wenn ich von etwas oder jemandem rede.

Nochmal DANKE an meine Mama und meine Patentante, die den weiten Weg auf sich genommen haben, um mich hier zu besuchen!!! ❤️💛💚💙💜

 

Nach dem Abschied von den beiden, blieb aber gar nicht so viel Zeit lange traurig zu sein, da Nick und ich am nächste Tag auf einer Hochzeit in Walvis Bay eingeladen wurden – whoop whoooop!!!🎊

Gerion hatte uns mal wieder zu einer Familienfeier eingeladen, diesmal eine Hochzeit. Wir haben uns samstags früh morgens schick gemacht und sind dann mit Gerions Mutter nach Walvis Bay gefahren (Gerion war als Trauzeuge schon seit gestern da). Die Zeremonie von Nella und Ronny (dem Hochzeitspaar) war an der Waterfront im Hafen von Walvis Bay. Die Hochzeit war eher im kleinen Kreis der Familie – was voll angenehm war, da wir so eigentlich jeden Gast kennengelernt haben. Im Laufe des Tages, haben wir uns mit vielen Gästen angefreundet, haben bestimmt 4x die Location gewechselt – von Mutters Haus zu Onkels Haus zu des Hochzeitspaares Haus zur Endlocation 😜

Es war ein sehr witziger Tag/Abend, voller Tradition, Liebe und Spaß – und natürlich viel ESSEN !! 😀 Ich bin wirklich dankbar für einen Freund wie Gerion, der uns immer wieder zu solchen Festen einlädt und uns so richtig integriert😍

 

Das letzte Update für heute: am 28.05. haben wir endlich neue Bikes vom ASC bekommen – DANKE!!! (Mit den alten war es echt fast unmöglich zu fahren, durch rostige Ketten, nicht funktionierende Bremsen/Ketten/Schaltungen usw…) – also nochmal DANKE DANKE DANKE von Nick, Paula und mir ! 🚲💪🏽

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Meine Kids lieben das neue Bike genauso wie ich 🙂

So das wars fürs erste,

aber diesmal wirds nicht so lange dauern bis ihr nochmal von mir hört – versprochen! 🤗

Liebe Grüße,

eure Maria 🙂

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